Archiv für April 2009

Punktspiel der U14 der SG 1871 Löberitz

Donnerstag, 30. April 2009

Hallo Schachfreunde,
unsere U14 Mannschaft ist am 26.04.09 nach Halle gefahren, um gegen USV zu spielen. Das Spiellokal war nicht in Halle- Neustadt, sondern in der Volkmannstr. bei der DB.

Pünktlich um 10.00 Uhr begann das Spiel. Nicklas war als erster fertig und konnte seine Gegnerin besiegen. Tim wollte ebenfalls schnell gewinnen und mit einen Turmopfer Matt setzten, was leider nicht gelang. Durch kluges spielen schaffte er es aber, seinen Turm gegen die Dame zu tauschen, und mit seinen Freibauern auf c6 doch noch zu gewinnen. Patrizia spielte ganz schlecht dieses Wochenende. Erst stellte Sie eine Leichtfigur ein. Dann konnte Sie Turm gegen Dame tauschen und auf Sieg spielen, was aber auch nicht gelang. Sie war bestimmt schon in Gedanken in Frankreich. Ich hoffe, dort kann Sie sich vollkommen erholen, und uns dann bei der Deutschen zeigen, was Sie alles kann. Zum Schluß spielte noch Konstantin. Er spielte seine Partie sehr sicher. Durch einer Kombination gewann er einen Turm, welche dann die Partie entschied.
Der 3 – 1 Sieg gegen USV ist ein weiterer Schritt zum erhofften Landesmeistertitel. Der Höhepunkt kam erst nach dem Punktspiel. Herr Gutsche führte uns noch durch die Werkhallen der DB. Dort werden E.-Loks repariert. Es war sehr aufregend in einem Führerhaus einer E.- Lok zu stehen. Ein schöner Sonntag, wurde durch einem Sieg verschönert. Weiter so Jungs und Mädels.

(Bericht vom Chevalier am 27 Apr. 2009)

Reflektionen Schneekoppe 2009

Mittwoch, 22. April 2009

Am 4.4.09 war es für die SG 1871 Löberitz wieder soweit: die alljährliche Reise zur Schneekoppe wurde angetreten. Und ich, Judith Hermann, durfte mit :-)

Anfangs hatte ich ein paar Bedenken, da ich fast alle Leute nicht kannte. Allerdings habe ich schnell feststellen können, dass es doch ein ganz lustiges Trüppchen war, mit dem ich das Riesengebirge erkundete.

Die jugendliche Fraktion, bestehend aus Christian, Sebastian, Patricia, Niklas, Bifi, Vicky und Florian nahm mich schnell an und der Rest (Konrad, Uwe, Thomas Bombien + Pascal, Helmut Bombien + Lukas, Chevalier, Jürgen, Eberhard und Ilona Braun, Gabi + Nicklas und Michelle) musste sich wohl oder übel mit mir anfreunden ;-)

Am ersten Abend waren wir alle etwas geschafft von der Anreise und gingen deshalb schon früh ins Bett (halb 12 glaub ich).

Der nächste Morgen begann für mich pünktlich zur Frühstückszeit, was meinem Langschläfer-Freund Flori ziemlich missfiel. Dieser Sonntagvormittag bestand für uns nur aus Spielen und Essen. Ich glaube, ich habe in diesen 4 Tagen so viele Spiele gelernt, wie in meinem ganzen Leben noch nicht ;-)

Iglubau

Iglubau

Doch nicht der ganze Tag bestand aus Spielereien. So fingen einige von uns, unwissend, wo die anderen ihr Unwesen treiben, am Nachmittag an, die Schneemassen vor der Bouda Ruzohorky in Kunst zu verwandeln. Eigentlich sollte es ein Iglu werden, dessen Bau wir aber vorzeitig abbrachen, da sich ein Gewitter in den Bergen zusammenbraute. Wäre das aber nicht gewesen, so hätten wir vielleicht noch das RUNDE Dach bauen können, auch wenn manche meinten, dies wäre unmöglich ;-)

Der Tag endete mit einer spannenden Partie Poker mit Basti, Flori, Jürgen, Christian, Vicky und Bifi, in der sich einmal mehr zeigte: Frauen an die Macht! Denn Vicky zockte sie alle ab :-)

Schneebar

Schneebar

Am Montag hatte die Jugendbrigade schon überlegt, die Schneekoppe zu besteigen, doch wir sagten uns: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen…“ . Und während die etwas „reiferen“ der Truppe wandern gingen, bauten wir ein weiteres Kunstwerk aus Schnee: unsere Schneebar, an der wir uns nach ihrer Fertigstellung ein kühles Bier, Diesel oder Radler genehmigten.

Am Abend fand nun das traditionelle Blitz-Schachturnier statt, bei dem ich zur Schriftführerin auserkoren wurde, da sich meine Schachkünste in Grenzen halten. Hier hat es der Präsident allen gezeigt und sicherte sich vor Uwe (9 Punkte) und Chevalier (8.5 Punkte) mit 9.5 Punkten den ersten Platz.

Bei ein paar Gläsern Becherovka und Slibowitz ließen wir den Abend gesellig mit einer Runde Lügenmex ausklingen.

Dienstag war es nun endlich soweit: die Schneekoppe rief! Sogar Flori hat sich schon halb 10 aus dem Bett gequält um die 1602 Meter zu erklimmen. Als wir oben ankamen mussten wir allerdings feststellen, dass es weder Essen noch Trinken gab, da das Bistro geschlossen hatte. So gingen wir wieder bergabwärts und schlugen uns in der Herberge die Bäuche voll.

Gipfelstürmer

Gipfelstürmer

Mein persönliches Highlight der Woche begann halb 6: der 5-Stunden-Skatmarathon, bei dem sich ausgerechnet die erfahrenen Spieler Thomas und Eberhard, die sich abwechselten, geschlagen geben mussten. Gewinner war Niklas…dazu ist aber noch zu sagen, dass ich aufgrund falscher Ratschläge in meiner Punktzahl zurückgeworfen wurde!!! ;-)

gruppenfoto09Selbstverständlich gab es auch wieder das traditionelle Gruppenfoto in roten  Krankenkasseninfo – Shirts bei gefühlten 25 Grad in der Sonne und einer Schneehöhe von über einem Meter!

Nach diesen abwechslungsreichen 4 Tagen traten wir schließlich am Mittwoch wieder die Heimreise an. Die mutigen gingen den Todesmarsch zu Fuß während der Rest bequem mit der Seilbahn ins Tal gegondelt ist.

Summa summarum war es eine tolle Zeit, sehr nette Leute, gutes Essen und eine gemütliche Unterkunft, in der ich hoffentlich nicht das letzte mal war!

Judith Hermann

SG Löberitz: Ergebnisse vom letzten Spieltag

Mittwoch, 15. April 2009

Am 28. und 29.03.09 fanden die letzten Spiele der Saisom 08 / 09 statt. Die Löberitzer Mannschaften erzielten dabei folgende Ergebnisse:

Die erste Mannschaft der SG 1871 Löberitz hat die Oberligadoppelrunde in Jena mit zwei Erfolgen beenden können. Zuerst wurde der SV Sangerhausen mit 4,5 : 3,5 nach Hause geschickt und dann Gastgeber Jenapharm mit 5:3 besiegt. Volle Punkte erzielten Simon Spreng, Pauline Mertens, Christian Schindler und Harald Matthey.

Löberitz II hat den Aufstieg in die Landesklasse geschafft. In einem hochdramatischen Spiel wurde in der Bezirksoberliga der Tabellenführer Bad Schmiedeberg tatsächlich in letzter Minute der Bedenkzeit durch eine Energieleistung von Klaus-Dieter Fenske mit 4,5 : 3,5 in die Knie gezwungen. Weiter gewannen für Löberitz Fridolin Mertens und Stephan Münzberg. Löberitz II führt vor Bad Schmiedeberg und Köthen II, Raguhn, Bitterfeld und Jeßnitz belegen die Ränge fünf bis sieben.

Die Mannschaften der Bezirksliga trafen sich in Roßlau. Löberitz III bezwang durch Siege von Konrad Reiß, Andreas Daus und Viatcheslav Bolshakov den SK Dessau 93 IV mit 4,5 : 1,5 und verbesserte sich auf den Bronzeplatz. In der Abschlusstabelle führen Piesteritz II vor Wittenberg und Löberitz III. Dicht dahinter folgen Union Sandersdorf und der Holzweißiger SV.

In der 1. Bezirksklasse gab es gleich zwei Sieger, denn der SSC Annaburg und der Holzweißiger SV hatten gleiche Mannschafts- und Brettpunkte. Dritter wurde Chemie Wolfen vor Löberitz IV, während Bitterfeld II Neunter wurde. Löberitz IV spielte 2,5 : 2,5.

In der 2. Bezirksklasse verlor Löberitz V gegen TSG Wittenberg 4:0.

letztes Spiel der 4. Mannschaft der SG Löberitz

Freitag, 03. April 2009

Das letzte Spiel der 4. Mannschaftder  SG Löberitz in der Bezirksklasse endete 2:2.
Ich konnte nicht widerstehen, drei Bauern einzusammeln, hatte dabei aber übersehen, dass mein Gegner mit Turm und zwei Leichtfiguren sowie sicher später der Dame einen Angriff auf meinen Königsflügel aufbauen konnte, aus dem ich nicht heil rausgekommen wäre. In der Situation bot er mir remise an, was ich dann natürlich nicht ablehnen konnte. Zur gleichen Zeit bot der Gegner von Nicklas Remis an, was Nicklas annahm.
Löberitz IV - Pratau: Kevin, Sebastian Die beiden Jugendlichen Kevin und Sebastian kämpften dann noch eine ganze Weile. Sebastian hatte einen Bauern weniger, was aber noch nicht so problematisch war. Kevin war ziemlich eingeengt, ohne aber wirklich in Gefahr zu kommen. Am Ende willigten sie dann doch in die Angebote unserer Gegner ein und einigten sich auch auf Remis, was es bei voller Zeitausspielung wahrscheinlich auch geworden wäre.
Das Unentschieden reicht Pratau zum Klassenerhalt. Wir beenden die Saison mit einem 4. Platz, den wir auch bei einem Sieg inne gehabt hätten. Im nächsten Jahr sollten wir wieder angreifen und bei etwas mehr Abgeklärtheit am Ende um den Aufstieg mitspielen.

Jürgen

Bericht vom letzten Spieltag der 3. Mannschaft

Freitag, 03. April 2009

Die Zentrale Endrunde der Bezirksliga fand am Sonntag, dem 29. März im Mehrzweckgebäude der “Grund- und Sekundarschule an der Biethe” in Roßlau statt. Nach dem Zusammenschluss der Städte Dessau und Roßlau lautet die offizielle Bezeichnung Stadt Dessau-Roßlau, Ortsteil Roßlau.
Auch der Bezeichnung des Spiellokals ist sprachlich einiges abzuringen, denn der Name “Mehrzweck” lässt vieles offen, schließt aber wegen der dort regelmäßig stattfindenden Schachveranstaltungen das Schachspiel als solch einen, sicherlich auch sinnvollen Mehrzweck ein.
Wegen des Beginns der Sommerzeit war der Veranstalter SV Roßlau auf einige Verspätungen gefasst. Allerdings kam von den 60 Spielern der 10 Mannschaften nur einer zu spät.
Das war allerding unser Sebastian Lehmann. Bei 8 Minuten blieb er im Limit. Nach 40jähriger Schachfunktionärszeit ist man in der Lage solche Probleme zu erahnen. Deshalb saß beim Erscheinen des Sebastian unser treuer Reservist Viatcheslav Bolshakov schon am Brett. Allerdings nur symbolisch, denn wir verzichteten auf das Aufbauen der Figuren, da unser Gegen SK Dessau 93 IV mit einem Spieler weniger antrat. Vielleich spiegelt dieser Zustand auch deren letzten Tabellenplatz wieder, denn von der Spielstärke ist diese Mannschaft gar nicht so schlecht.
Für Löberitz lief aber alles geordnet ab. Ein Mannschafterfolg musste allerdings her, denn die bis zu dieser Zeit auf Platz 3 liegende Union Sandersdorf einigte sich nach 10 Minuten vom Tabellenführer und Aufsteiger Grün-Weiß Piesteritz II unentschieden.
Vicky und Andreas Mit einem kampflosen Punkt im Rücken gewann Brett 1 mit zwei Springern namens Klaus und Dieter, um damit dem “Helden von Gräfenhainichen” gebührend zu ehren, sowie der Dame einen Königsangriff. Konstantin Bolshakov, der durch den krankheitsbedingten Ausfall des Mannschaftsführers ins “Oberhaus” rutschte, stand zwar etwas besser, willigte aber in das Remisangebot seines Gegners ein. Inzwischen hatte Andreas Daus seine Stellung so weit ausgebaut, dass der Gegner von Stephanie Reiß mit einem Remisangebot auf Schadensbegrenzung bedacht war. Und so kam es, wie es kommen musste: Andreas gewann locker und sicherte dadurch den zum dritten Platz notwendigen Mannschaftsdoppelpunkt. Inzwischen hatte sich auch Viktoria Reiß aus der Klammer ihres Gegners erholt und so beendete ihr Remis für die Mannschaft SG 1871 Löberitz III die Spielserie 2008/09.
Traditionell schloss der interessierte Teil der Mannschaft die Saison mit einem gemeinsamen Mittagessen ab. Ziel war der Grieche in Wolfen, denn da bestand für Stephanie durch die Nähe des Bahnhofs eine gute Abreisemöglichkeit Richtung Hoyerswerda. Wenn das Team allerdings gewusst hätte, dass der wie Phönix aus der Asche wieder zum neuer Kraft erwachte Mannschaftskapitän Heiko Thomaschewski am Spielort auftauchen würde, wäre der Tag sicherlich anders gelaufen. Aber so ist das manchmal im Leben. Es ist nicht alles planbar.

Bericht von Konrad

2. Mannschaft der SG Löberitz steigt auf

Freitag, 03. April 2009

Die Zentrale Endrunde fand in diesem Jahr in Gräfenhainchen statt. Der Wettkampf gegen Bad Schmiedeberg konnte fast pünktlich um 9.00 Uhr Sommerzeit beginnen. Alle wussten, dass nur ein Sieg uns zum Aufstieg verhelfen konnte, deshalb spielte alle sehr konzentriert.
Nach einer Stunde konnten wir unseren ersten Punkt einfahren. Münzi hatte seinen Gegner immer im Griff, und mit einem Turm mehr im Endspiel ließ er nichts mehr anbrennen. Unser Ritter Roland spielte am 1. Brett sein b4, konnte seinen Gegner nicht so richtig unter Druck setzten, so dass sie sich auf Remis einigten.
Dann wurde es spannend. Die Zeitkontrolle rückt immer näher, und es kam der psychische Druck dazu. Ich glaube, Fridolin war der nächste, der seine Partie beendete. In Zeitnot startete er einen Angriff auf den König und gewann einen Turm, welcher dann die Partie entschied.
Rebekka erkämpfte sich ein Remis, obwohl sie immer besser stand und den Gewinn nicht gesehen hat. Als nächster beendete ich meine Partie. Mit einem Mehrbauern habe das Remis meinem Gegner vorgeschlagen, welches er akzeptierte. Zu diesem Zeitpunkt stand Pauline auf Gewinn, womit der Wettkampf schon für uns entschieden wäre. Leider kam es dann anders als gedacht. Pauline wurde in Zeitnot mattgesetzt.
Nun spielten nur noch Christian und Klaus-Dieter. Klaus-Dieter war selbst in Zeitnot und sein Gegner im Angriff, konnte sich aber über die Zeitkontrolle retten und hatte auf einmal sogar einen Bauern mehr im gleichfarbigen Läuferendspiel. Bei Christian sah es nicht so gut aus. Seine Gegnerin hatte einen gedeckten Freibauern. Der Punktstand zu diesem Zeitpunkt war folgender, 3,5 – 2,5 für Löberitz. Wir benötigten noch einen Punkt zum Aufstieg. Klaus- Dieter stand etwas besser, Christian etwas schlechter.
Christian verteidigte sich so gut es ging, und konnte seine Gegnerin immer vor Probleme stellen, die wertvolle Zeit kosteten. Klaus-Dieter stellte seinem Gegner eine kleine Falle, welche dann zum Erfolg führte. Damit konnten wir jetzt feiern, denn Christian gab seine Partie auf. Wir waren alle sehr glücklich, die Sportfreunde aus Bad Schmiedeberg gratulierten uns zu unserem Sieg. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, holte ich aus meinem Auto eine Flasche Sekt, welche dann geleert wurde (Oder auch nicht, der Rest der Flasche steht im Schachclub und soll am Freitag vernichtet werden). Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei allen Spielern bedanken, die dieses Ziel mit verwirklicht haben.

Chevalier