Archiv für den 03. April 2009

letztes Spiel der 4. Mannschaft der SG Löberitz

Freitag, 03. April 2009

Das letzte Spiel der 4. Mannschaftder  SG Löberitz in der Bezirksklasse endete 2:2.
Ich konnte nicht widerstehen, drei Bauern einzusammeln, hatte dabei aber übersehen, dass mein Gegner mit Turm und zwei Leichtfiguren sowie sicher später der Dame einen Angriff auf meinen Königsflügel aufbauen konnte, aus dem ich nicht heil rausgekommen wäre. In der Situation bot er mir remise an, was ich dann natürlich nicht ablehnen konnte. Zur gleichen Zeit bot der Gegner von Nicklas Remis an, was Nicklas annahm.
Löberitz IV - Pratau: Kevin, Sebastian Die beiden Jugendlichen Kevin und Sebastian kämpften dann noch eine ganze Weile. Sebastian hatte einen Bauern weniger, was aber noch nicht so problematisch war. Kevin war ziemlich eingeengt, ohne aber wirklich in Gefahr zu kommen. Am Ende willigten sie dann doch in die Angebote unserer Gegner ein und einigten sich auch auf Remis, was es bei voller Zeitausspielung wahrscheinlich auch geworden wäre.
Das Unentschieden reicht Pratau zum Klassenerhalt. Wir beenden die Saison mit einem 4. Platz, den wir auch bei einem Sieg inne gehabt hätten. Im nächsten Jahr sollten wir wieder angreifen und bei etwas mehr Abgeklärtheit am Ende um den Aufstieg mitspielen.

Jürgen

Bericht vom letzten Spieltag der 3. Mannschaft

Freitag, 03. April 2009

Die Zentrale Endrunde der Bezirksliga fand am Sonntag, dem 29. März im Mehrzweckgebäude der “Grund- und Sekundarschule an der Biethe” in Roßlau statt. Nach dem Zusammenschluss der Städte Dessau und Roßlau lautet die offizielle Bezeichnung Stadt Dessau-Roßlau, Ortsteil Roßlau.
Auch der Bezeichnung des Spiellokals ist sprachlich einiges abzuringen, denn der Name “Mehrzweck” lässt vieles offen, schließt aber wegen der dort regelmäßig stattfindenden Schachveranstaltungen das Schachspiel als solch einen, sicherlich auch sinnvollen Mehrzweck ein.
Wegen des Beginns der Sommerzeit war der Veranstalter SV Roßlau auf einige Verspätungen gefasst. Allerdings kam von den 60 Spielern der 10 Mannschaften nur einer zu spät.
Das war allerding unser Sebastian Lehmann. Bei 8 Minuten blieb er im Limit. Nach 40jähriger Schachfunktionärszeit ist man in der Lage solche Probleme zu erahnen. Deshalb saß beim Erscheinen des Sebastian unser treuer Reservist Viatcheslav Bolshakov schon am Brett. Allerdings nur symbolisch, denn wir verzichteten auf das Aufbauen der Figuren, da unser Gegen SK Dessau 93 IV mit einem Spieler weniger antrat. Vielleich spiegelt dieser Zustand auch deren letzten Tabellenplatz wieder, denn von der Spielstärke ist diese Mannschaft gar nicht so schlecht.
Für Löberitz lief aber alles geordnet ab. Ein Mannschafterfolg musste allerdings her, denn die bis zu dieser Zeit auf Platz 3 liegende Union Sandersdorf einigte sich nach 10 Minuten vom Tabellenführer und Aufsteiger Grün-Weiß Piesteritz II unentschieden.
Vicky und Andreas Mit einem kampflosen Punkt im Rücken gewann Brett 1 mit zwei Springern namens Klaus und Dieter, um damit dem “Helden von Gräfenhainichen” gebührend zu ehren, sowie der Dame einen Königsangriff. Konstantin Bolshakov, der durch den krankheitsbedingten Ausfall des Mannschaftsführers ins “Oberhaus” rutschte, stand zwar etwas besser, willigte aber in das Remisangebot seines Gegners ein. Inzwischen hatte Andreas Daus seine Stellung so weit ausgebaut, dass der Gegner von Stephanie Reiß mit einem Remisangebot auf Schadensbegrenzung bedacht war. Und so kam es, wie es kommen musste: Andreas gewann locker und sicherte dadurch den zum dritten Platz notwendigen Mannschaftsdoppelpunkt. Inzwischen hatte sich auch Viktoria Reiß aus der Klammer ihres Gegners erholt und so beendete ihr Remis für die Mannschaft SG 1871 Löberitz III die Spielserie 2008/09.
Traditionell schloss der interessierte Teil der Mannschaft die Saison mit einem gemeinsamen Mittagessen ab. Ziel war der Grieche in Wolfen, denn da bestand für Stephanie durch die Nähe des Bahnhofs eine gute Abreisemöglichkeit Richtung Hoyerswerda. Wenn das Team allerdings gewusst hätte, dass der wie Phönix aus der Asche wieder zum neuer Kraft erwachte Mannschaftskapitän Heiko Thomaschewski am Spielort auftauchen würde, wäre der Tag sicherlich anders gelaufen. Aber so ist das manchmal im Leben. Es ist nicht alles planbar.

Bericht von Konrad

2. Mannschaft der SG Löberitz steigt auf

Freitag, 03. April 2009

Die Zentrale Endrunde fand in diesem Jahr in Gräfenhainchen statt. Der Wettkampf gegen Bad Schmiedeberg konnte fast pünktlich um 9.00 Uhr Sommerzeit beginnen. Alle wussten, dass nur ein Sieg uns zum Aufstieg verhelfen konnte, deshalb spielte alle sehr konzentriert.
Nach einer Stunde konnten wir unseren ersten Punkt einfahren. Münzi hatte seinen Gegner immer im Griff, und mit einem Turm mehr im Endspiel ließ er nichts mehr anbrennen. Unser Ritter Roland spielte am 1. Brett sein b4, konnte seinen Gegner nicht so richtig unter Druck setzten, so dass sie sich auf Remis einigten.
Dann wurde es spannend. Die Zeitkontrolle rückt immer näher, und es kam der psychische Druck dazu. Ich glaube, Fridolin war der nächste, der seine Partie beendete. In Zeitnot startete er einen Angriff auf den König und gewann einen Turm, welcher dann die Partie entschied.
Rebekka erkämpfte sich ein Remis, obwohl sie immer besser stand und den Gewinn nicht gesehen hat. Als nächster beendete ich meine Partie. Mit einem Mehrbauern habe das Remis meinem Gegner vorgeschlagen, welches er akzeptierte. Zu diesem Zeitpunkt stand Pauline auf Gewinn, womit der Wettkampf schon für uns entschieden wäre. Leider kam es dann anders als gedacht. Pauline wurde in Zeitnot mattgesetzt.
Nun spielten nur noch Christian und Klaus-Dieter. Klaus-Dieter war selbst in Zeitnot und sein Gegner im Angriff, konnte sich aber über die Zeitkontrolle retten und hatte auf einmal sogar einen Bauern mehr im gleichfarbigen Läuferendspiel. Bei Christian sah es nicht so gut aus. Seine Gegnerin hatte einen gedeckten Freibauern. Der Punktstand zu diesem Zeitpunkt war folgender, 3,5 – 2,5 für Löberitz. Wir benötigten noch einen Punkt zum Aufstieg. Klaus- Dieter stand etwas besser, Christian etwas schlechter.
Christian verteidigte sich so gut es ging, und konnte seine Gegnerin immer vor Probleme stellen, die wertvolle Zeit kosteten. Klaus-Dieter stellte seinem Gegner eine kleine Falle, welche dann zum Erfolg führte. Damit konnten wir jetzt feiern, denn Christian gab seine Partie auf. Wir waren alle sehr glücklich, die Sportfreunde aus Bad Schmiedeberg gratulierten uns zu unserem Sieg. Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, holte ich aus meinem Auto eine Flasche Sekt, welche dann geleert wurde (Oder auch nicht, der Rest der Flasche steht im Schachclub und soll am Freitag vernichtet werden). Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei allen Spielern bedanken, die dieses Ziel mit verwirklicht haben.

Chevalier